Kung Fu ("harte Arbeit" oder "geduldige Arbeit") ist eine Bezeichnung chinesischer Kampfkunst. Dieser Begriff kam jedoch
irrtümlich in den 70er Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika
für die chinesische Kampfkunst Chuan-Fa oder Quanfa auf und bezeichnet
den waffenlosen Teil des chinesischen Wushu (Kriegskunst/Kampfkunst).
In China wird ausschließlich der Begriff Wushu für bewaffnete oder
waffenlose Kampfkunst benutzt.
Vor ungefähr 3.000 Jahren wurde im Shaolin-Kloster, das Shaolin-Kung-Fu
von dem Mönch Dalma Deßa entwickelt. Das Kung-Fu sollte dazu beitragen
im Leben der Mönche Harmonie zwischen Geist und Körper zu erlangen.
Neben dem Training der Selbstverteidigung spielten schon immer
Gesundheitslehre, Fitness und die geistige Einstellung eine Rolle. So
unterrichteten viele Lehrer in den Dörfern für ihren Lebensunterhalt
und trugen sowohl zum Selbstschutz des Ortes und seiner Bewohner als
auch zur Aktiverhaltung während der bewegungsarmen Wintermonate bei. Im
Lauf der Jahrhunderte entwickelten sich verschiedene Stile, die nach
Familienclans, Regionen oder Bewegungsformen unterschieden werden.